Wow, hier ist echt was los. Zumindest betrifft das den Arbeitsaufwand. Zugegeben, in der Stadt ist nicht super viel los. Allerdings habe ich in den letzten 3 Wochen 3 Hausarbeiten von der Evaluierung des Biomedizinischen Modells, Soziale Kognitionen bis zum wissenschaftlichen Bericht eines durchgeführten Free Recall Experiments einreichen müssen. Weitere Hausarbeiten und Themen werden in den nächsten Wochen folgen. Über Langeweile kann ich mich hier also nicht beklagen. Wie auch immer. Mir gefällt die Art, wie hier Studium definiert wird. Wie ich finde, steht das im absoluten Kontrast zu meinen bisherigen Erfahrungen als Student.
Die Parties kommen natürlich auch nicht zu kurz. Um Mottoparties sind die Engländer nicht verlegen. Auch wenn sie noch so sinnfrei sind (oder ich bin dafür nicht geboren). Aber das Programm ist hier sehr vielfältig. Über Vorträge von angehenden Absolventen, Interviews mit etablierten Wissenschaftlern, von Studenten organisierte Konzerte ist eigentlich so ziemlich alles dabei. Dafür gibt es auf jeden Fall einen Daumen hoch!
Cheers!
Dies sind die Gedankennotizen eines Studenten der Wirtschaftspsychologie. Unabhängig, ehrlich und nicht fehlerfrei.
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Dienstag, 30. Oktober 2012
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Introduction to England
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als ich mein Studium
an der International School of Management begann. In der Einführungswoche
wurden wir 5 Tage lang mit Informationen zugeschüttet, bis keiner mehr wusste,
wo vorne und hinten ist. Hier ist es ähnlich, nur stellen wir uns vor, wir
reduzieren eine Woche auf ca. 1,5h. Der Informationsgehalt ist dabei nicht
unbedingt geringer. Jedenfalls wird sich hier viel Mühe gegeben die Freshmens
willkommen zu heißen.
In der Zwischenzeit habe ich mir eine Unterkunft direkt am
Campus besorgt. Die Wohnungssuche gestaltet sich in so einem Ort doch
schwieriger als gedacht. Eine vollkommen möblierte Wohnung für unter einem
halben Jahr zu bekommen ist quasi unmöglich. Zumindest nicht innerhalb einer
Woche. Das Zimmer ist sogar ganz okay. Zumindest für meine Ansprüche vollkommen
ausreichend. Ein paar Dinge wie Teller, Besteck und Töpfe mussten zwar
hinzugekauft werden, aber auf dem Wochenmarkt kann sich jeder damit zu einem
vernünftigen Preis sehr gut ausstatten. Das Leben an sich ist hier zumal schon
durch die höhere Mehrwertsteuer relativ kostspielig. Aber wer frisch einkauft
und gut vorausplant, kann sich hier mit sehr gutem Essen versorgen. An das
Flair in den Pubs könnte ich mich sogar gewöhnen, da kann sich Deutschland
meiner Meinung nach noch eine Scheibe an Lockerheit abschneiden.
Organisationstalente sind zwar an vielen Orten gewünscht,
aber ein bisschen mehr Menschlichkeit, auch wenn das mit etwas Chaos verbunden
ist, ist mir dann doch lieber.
Cheers!
Mittwoch, 26. September 2012
Erste Eindrücke
Hallo,
wie in meinem engen Bekanntenkreis schon bekannt, befinde ich mich momentan in Buckingham in England und absolviere dort mein Auslandssemester.
Am Montag morgen um 3 machte ich mich also auf dem Weg nach Calais um die Fähre rechtzeitig zu bekommen. Hier fühlte ich mich schon wie ein kleiner Abenteurer, der sich auf den Weg auf die Insel macht um eine neue Welt zu entdecken. Mein Auto ist vollgepackt mit Klamotten und Utensilien, um die ersten Wochen problemlos überstehen zu können. Das Abenteuer ging weiter, als ich durch den stärksten Regen, den ich bis dato gesehen hatte, in Richtung Norden durchquerte. Später wurde mir bewusst, als ich die Nachrichten verfolgte, wie schwer dieser Wolkenbruch ausgefallen war.
Ich hätte nicht erwartet, dass mir das Fahren im Linksverkehr so leicht fällt. Echtes Englisches Feeling also. Linksverkehr und Regen ... und Kreisverkehre. Zumindest hier in Milton Keynes. Ich schätze in den letzten Tagen habe ich so viele Kreisverkehre durchquert, wie in meiner gesamten Karriere als Autofahrer noch nicht. Im Ernst, Milton Keynes ist voll davon. Ich habe gefühlte 100 mal mein Navigationsgerät auspacken müssen, um zurück zur Jugendherberge zu finden, weil jede Straße gleich aussieht. Danke Gott, das es diese Dinger gibt, und dabei bin ich sowas von absolut un-religiös. Who cares. Wenn das so weiter geht brauche ich bald auf der linken Seite neue Reifen...
Buckingham ist mir um einiges sympathischer. Ich mag diese kleinen Städtchen mit Charakter. Hier könnte ich mich wohlfühlen. Morgen beginnt der erste Tag an der Uni, ich bin gespannt was mich dort erwartet, dann gibt es auch wieder ein Update.
Cheers.
wie in meinem engen Bekanntenkreis schon bekannt, befinde ich mich momentan in Buckingham in England und absolviere dort mein Auslandssemester.
Am Montag morgen um 3 machte ich mich also auf dem Weg nach Calais um die Fähre rechtzeitig zu bekommen. Hier fühlte ich mich schon wie ein kleiner Abenteurer, der sich auf den Weg auf die Insel macht um eine neue Welt zu entdecken. Mein Auto ist vollgepackt mit Klamotten und Utensilien, um die ersten Wochen problemlos überstehen zu können. Das Abenteuer ging weiter, als ich durch den stärksten Regen, den ich bis dato gesehen hatte, in Richtung Norden durchquerte. Später wurde mir bewusst, als ich die Nachrichten verfolgte, wie schwer dieser Wolkenbruch ausgefallen war.
Ich hätte nicht erwartet, dass mir das Fahren im Linksverkehr so leicht fällt. Echtes Englisches Feeling also. Linksverkehr und Regen ... und Kreisverkehre. Zumindest hier in Milton Keynes. Ich schätze in den letzten Tagen habe ich so viele Kreisverkehre durchquert, wie in meiner gesamten Karriere als Autofahrer noch nicht. Im Ernst, Milton Keynes ist voll davon. Ich habe gefühlte 100 mal mein Navigationsgerät auspacken müssen, um zurück zur Jugendherberge zu finden, weil jede Straße gleich aussieht. Danke Gott, das es diese Dinger gibt, und dabei bin ich sowas von absolut un-religiös. Who cares. Wenn das so weiter geht brauche ich bald auf der linken Seite neue Reifen...
Buckingham ist mir um einiges sympathischer. Ich mag diese kleinen Städtchen mit Charakter. Hier könnte ich mich wohlfühlen. Morgen beginnt der erste Tag an der Uni, ich bin gespannt was mich dort erwartet, dann gibt es auch wieder ein Update.
Cheers.
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